Am Wochenende war nach langer Pause endlich wieder 2. Frauenbundesliga. Da ich immer einen Sicherheitszuschlag einplane und es ja auch nicht so klar war, wie das Wetter wird, kamen wir ohne Umwege recht früh in Quickborn an. Unsere Reisepartner erwiesen sich mal wieder als sehr gute Gastgeber und hatten allerlei Leckeres aufgetischt.

Mit 6 Doppelbauern nahmen wir an dem Vorturnier der Deutschen Amateurmeisterschaft, auch Ramada Cup genannt, teil. Ursprünglich wollten sogar 7 teilnehmen, aber Sebastian verletzte sich leider kurz vorher (Schach ist eben ein gefährlicher Sport) und wir waren einer weniger.

So nahmen dann Hans-Adolf in der B-Gruppe, ich (Ulla) in der C-Gruppe, Kay in der D Gruppe, Max und David in der E-Gruppe und Hans in der F-Gruppe teil. Außerdem spielten noch Chrissy (für Flintbek) und Kays Vater neben 500 weiteren Schachspielern aus ganz Deutschland mit.

Vom 27.12. bis zum 30.12.2016 fand zum dritten Mal das Bad Schwartauer Open statt. Insgesamt 97 Teilnehmer bedeuteten einen neuen Rekord und es nahmen auch fünf Doppelbauern teil: Keyvan, Finnley, Marthe, Reza und ich (Magnus). Die Setzliste wurde von den GM Epishin und Voloshin angeführt, gefolgt von 2 IM und 3 FM.

Die DVM unserer Jugend gehört mittlerweile schon traditionell zum letzten Turnier jeden Jahres. Nach dem Meistertitel von 2014 in der U16, dem dritten Platz 2015 in der U20 holten wir dieses Jahr erneut Bronze in der U20! Für den Hauptschiedsrichter war dies bei der Siegerehrung komischerweise eine Überraschung... Hätte man vorher auf einen Platz tippen können, dann hätte der dritte Platz wohl die schlechteste Quote. Denn wir waren als drittbestes Team gesetzt und somit haben wir unseren Erwartungen voll entsprochen.

Der Plan gegen Darmstadt war einfach und eigentlich auch recht sicher. An den Brettern 4-6 2,5! Die Frage ist nur, ob ich es auch so kommuniziert habe... 2,5 was? Denn im Grunde haben Lukas, Kenneth und Jale ja 2,5 Punkte abgegeben bzw. nicht geholt. Aber wenn man an Brett 6 400 DWZ mehr als sein Gegner besitzt, dann sollte es eigentlich klar sein was damit gemeint war...