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Soeben hat die FIDE die Elo-Liste für den Monat August veröffentlicht. Erfreulicherweise haben einige Doppelbauern große Sprünge nach vorn vorzuweisen. So knackten zum Beispiel Marius Fromm die 2400 und Jakob Pajeken die 2450. Besonders fällt aber unser Neuzugang Magnus Ermitsch ins Auge. Nach Vincent Keymer ist er der jüngste Deutsche Spieler aller Zeiten, der die 2300 und somit den FIDE-Meistertitel erreichte.

Während unseres Camps in Berlin kämpfen unsere jungen Spieler aus der 2. Bundesliga dann übrigens bald schon wieder auf höchstem Niveau um ELO-Punkte:

GM-Turnier Berlin

Trainingsvergleich Berlin

Anschließend geht es dann weiter auf der DEM wo neben Landesmeister Keyvan Farokhi mit Ashot Parvanyan, Jakob Pajeken und Gerrit Hourigan noch weitere drei Doppelbauern einen Freiplatz erhalten haben. Marius Fromm hatte diesen Freiplatz ebenfalls - musste ihn aber schweren Herzens wieder zurückgeben, da im August sein letztes Schuljahr beginnt und er genau wie Keyvan dann Anfang September schon wieder auf der Jugend-WM in Rumänien im Einsatz ist. Bei der Jugend-EM im November in der Türkei, ist dann wieder Magnus Ermitsch am Start.

Starke Jungs und volles Programm also!

In Zeiten von Internet und diversen DWZ-Rechnern sind DWZ-Auswertungen für die etablierten Spielerinnen und Spieler nichts Besonderes mehr. Allerdings starteten wir alle mal mit dem Vereinsschach und waren aufgeregt wie die erste eigene DWZ aussehen wird. So erging es auch unseren Mitgliedern aus der ehemaligen Einsteigergruppe, die Finn im Corona-Lockdown digital initiierte. Später übernahm Sebastian diese Trainingsgruppe und schmiss seine Schützlinge zusammen mit Max (Mannschaftsführer Bezirksklasse) in das kalte Wasser des Vereinsschachs. Auf den folgenden Links sind deren Resultate nun in DWZ ersichtlich:

Bezirksliga Kiel - Bezirkskasse A Kiel - Bezirkspokal Kiel

Von Yannicks Leistungen war in der Vergangenheit schon viel zu lesen, die Bewertung als DWZ fehlte aber bisher. In seinen ersten elf Partien hatte er nur einen halben Punkt abgegeben. Das bedeutet eine Einstiegs-DWZ von 1857!! Mit 4,5 aus 5 konnte Niklas seine archivierte und verstaubte DWZ um 231 Punkte in der Bezirksklasse A verbessern. In der Bezirksliga konnten Bjarne (+ 92) und Lars B. (+ 72) ihr DWZ-Konto ordentlich aufstocken.

Damit haben wir nun viele neue Erkenntnisse unserer ehemaligen Einsteiger gewonnen, sodass die nächste Saison in die Planung gehen kann. Mal schauen, ob die Trainingsmaßnahmen sich weiter in den DWZ-Auswertungen sichtbar machen...

Vor kurzem hat unser Freund GM Nikita Meshkovs seinen Juli-Schach-Marathon erfolgreich beendet. Nach seinem 2.Platz beim GM-Turnier in Kiel und seinem starken Ergebnis beim Bundesliga-Finale in Bremen, gewann Nikita das Paleochora Open in Griechenland. Zusammen spielte er 23 Partien in 25 Tagen, darunter 5 Tage mit Doppelrunden.

Wer Nikita gern einmal in seiner Heimat Lettland besuchen will, sollte sich eine Teilnahme am starken RTU Open in Riga vornehmen, wo Nikita ebenfalls wieder auf der Teilnehmerliste steht. Riga und sein Ostsee-Bade-Vorort Jurmala sind im Sommer jedenfalls wunderschön.

Hier ein Porträt von Nikita beim lettischen Schachverband.

Alles Gute hat ein Ende, dieser Meisterschaftsgipfel, bestehend aus den DVMs u20, u20w und u16, hat quasi gleich drei. Drei neue Vereinsmeister wollen gefunden werden. Die Spieler:innen haben in den vergangenen Tagen alles auf die Bretter gezaubert, was sie konnten. Wer kann sich in der letzten Runde nochmal motivieren und die alles entscheidenden Punkte mitnehmen?

U20w

Lange boten sich das Schachzentrum Seeblick und der SC Noris-Tarracsh Nürnberg ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Doch dann strauchelten die Geschwister Peglau in der vorletzten Runde gegen die Schachgesellschaft Solingen. Die Nürnbergerinnen waren auf einmal mit einem zwei Punkte Vorsprung (Gesamt: 11 MP) in bester Lage um sich zurückzulehnen. Einzig Seeblick könnte noch aufschließen, ein Fernduell bahnte sich an. Nutznießer der Situation? Die Schachgesellschaft Solingen! Dadurch, dass man das Freilos in der letzten Runde gezogen hatte, standen die Solingerinnen zu Beginn der letzten Runde mit 10 Punkten auf Rang 2. Die Solingerin, Melanie Müdder, hat den Umstand, dass sie keine aktive Rolle mehr im Treppchenkampf spielen konnten, genutzt und den Livestream fachkundig unterstützt.

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