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Am vergangenen Wochenende beendete die 2. Bundesliga als erste Liga den Spielbetrieb der Saison 2025/2026. Aufgrund der starken Leistungen am vorherigen Spieltag vor heimischem Publikum konnte die weiteste Auswärtsreise nach Aachen vergleichsweise entspannt angetreten werden.

Niklas Callsen gab dabei sein Zweitliga-Debüt und nutzte seine Chance eindrucksvoll: Mit 1,5 Punkten aus den letzten beiden Runden gelang ihm ein gelungener Einstand. Mannschaftlich lief es hingegen nicht optimal. Gegen Gastgeber Aachen setzte es eine knappe 3,5:4,5-Niederlage. Dieses Ergebnis brachte unseren Reisepartner HSK II noch einmal unter Druck, sodass es für die Hamburger zu einem echten Endspiel gegen Aachen kam. Mit einem Unentschieden oder Sieg hätte Hamburg die Klasse gehalten, bei einer Niederlage wäre Aachen in der 2. Bundesliga verblieben. Am Ende setzte sich Hamburg durch und bestätigte damit den offiziellen Liga-Namen 2. Bundesliga NORD.

Auch das zweite Spiel des finalen Wochenendes ging für uns verloren (2,5:5,5). Allerdings trat die Mannschaft nur zu siebt an: Daniel Kopylov verzichtete auf seinen Einsatz, damit Keyvan Farokhi einen nominell stärkeren Gegner erhielt. Bei einem Remis winkte ihm nämlich seine zweite IM-Norm — und der Plan ging auf. Trotz der Niederlage gab es somit Grund zum Feiern. Keyvan blieb in der gesamten Saison ungeschlagen und belohnte sich mit starken 5 Punkten aus 9 Partien für seine konstant gute Leistung.

Auch insgesamt zeigte die Mannschaft eine überzeugende Saison. Der 9. Tabellenplatz spiegelt die tatsächliche Leistung nur bedingt wider, da viele Begegnungen denkbar knapp verloren gingen. Angesichts der weiterhin jungen Mannschaft besteht großes Entwicklungspotenzial. Dies unterstreichen nicht zuletzt der in dieser Saison errungene IM-Titel von Jasper Holtel sowie die zweite IM-Norm von Keyvan Farokhi.

Nachdem die erste Mannschaft den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga gesichert hat, verfolgt nun auch das Oberliga-Team dasselbe Ziel. Gegen den direkten Abstiegskonkurrenten SV Bad Schwartau setzte die zweite Mannschaft mit einem überzeugenden 7:1-Kantersieg ein deutliches Zeichen und sicherte sich zwei wichtige Mannschaftspunkte. Da voraussichtlich nur zwei Teams aus der Oberliga absteigen, dürfte der Klassenerhalt damit nahezu erreicht sein. Um endgültige Sicherheit zu haben, soll im Spiel gegen Königsspringer Hamburg am 22. März nochmals gepunktet werden.

Auch für Doppelbauer III bleibt der Abstiegskampf das bestimmende Thema. Der erste Saisonsieg will weiterhin nicht gelingen. Trotz Ratingvorteilen stand gegen Lübeck III am Ende lediglich ein 4:4-Unentschieden, wodurch das Team auf den letzten Tabellenplatz zurückfiel. Im direkten Duell gegen Lübeck IV am 22. März ist daher ein Sieg Pflicht.

Erfreulicher läuft es hingegen für Doppelbauer IV, das sich in der erweiterten Spitzengruppe der Landesliga etabliert hat. Das Heimspiel gegen SV Bargteheide wurde knapp mit 4,5:3,5 gewonnen. Am 22. März trifft die vierte Mannschaft auf Leck und kann dabei zugleich der dritten Mannschaft wichtige Schützenhilfe leisten.

Die Jugendbezirksliga lieferte heute im Spiel gegen die starken Gettorfer ihr Meisterstück ab. In den ersten Saisonspielen konnte schon ein gutes Punktepolster gegenüber allen Verfolgern erspielt werden, nun galt es, auch im Schlussspurt nicht nachzulassen. Maximilian, Mila, Florian, Mikka und Simon ließen aber nichts anbrennen und spielten einmal 2-2 und einmal 3-1. Damit wurde drei Spieltage vor Ende schon die Meisterschaft gesichert!
Herzlichen Glückwunsch!

An einem eisigen Wintertag im Februar machten sich mit Julius, Mila, Artjom, Chris und Bjarne auf den Weg ins ferne Neumünster um beim KJUST Ruhm und Ehre zu erringen. Artjom und Julius konnten dabei gute Plätze im vorderen Mittelfeld besetzen, das sind gute Ergebnisse in ihrer ersten Spielsaison. Bjarne setzte seine Erfolgsserie fort und konnte schon wieder auf dem Podest landen, diesmal mit der Silbermedaille in der Klassenstufe 9-13. Chris überragte das ganze Turnier. Er ließ sich auch von Oberstufenschülern nicht stoppen und gewann alle sieben Partien. Gold in der Klassenstufe 5-8! Die große Überraschung aber lieferte Mila ab. Sie geht zwar noch auf die Grundschule, darf aber dort nicht mehr starten, da sie schon zu stark ist. Also musste sie bei den weiterführenden Schulen antreten. Dort ließ sie sich nur kurz von Chris abbremsen, fegte dann aber reihenweise stärker eingeschätze Gegner vom Brett. Das bedeutete am Ende die Silbermedaille!
Herzlichen Glückwunsch an alle!

Kieler Förde mit Ehrendeckmal

Sechs Punkte – das ist die magische Marke für die Normkandidaten. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es beispielsweise sechs Remis und drei Siege. In einem Teilnehmerfeld mit einem ELO-Durchschnitt von 2350 ist das alles andere als eine leichte Aufgabe.

Zur Turnierhalbzeit zeichnet sich bereits ab, wer noch in Schlagweite liegt – und für wen der Traum von der Norm zumindest bei diesem Turnier vorerst geplatzt ist. Nach dem Doppelrundentag mit den Runden vier und fünf lohnt sich ein genauer Blick auf die Tabelle.

            Kieler Förde mit Kieler Leuchturm

 

Auffällig: Acht Spieler konnten bislang genau eine Partie gewinnen, nur zwei kommen auf drei Siege. An der Spitze steht Vitus Medhus – gemeinsam mit Oleg Kornnev (SV Werder Bremen). Am Donnerstagnachmittag trafen die beiden im direkten Duell aufeinander. Wer ihre Eröffnungsrepertoires kennt, rechnete früh mit der Berliner Verteidigung – und genau so kam es. Bereits nach 13 Zügen einigte man sich auf Remis. Zuvor hatten beide jeweils einen halben Punkt gegen Mykola Korchynskyi abgegeben. Nun läuft es auf ein Fernduell hinaus, bei dem Medhus nach Papierform das etwas leichtere Restprogramm vor sich hat.

 

Überraschungen am Donnerstag

Jasper Holtel - Jeppe Hald Falkesgaard

Der Donnerstag brachte jedoch auch unerwartete Resultate. In der Vormittagsrunde gelang Bjarne Vollbehr nach einem punktlosen Start ein wichtiger Sieg gegen Michael Kopylov. In der Diagrammstellung fand er den gewinnbringenden Zug 19.Se5. Nach 19…Sxg2 20.Dxf7+ Kh8 21.Dxe8+ Txe8 22.Sf7+ entstand eine klar gewonnene Stellung.

Am Nachmittag legte Bjarne nach: Gegen Vojtech Plat erkämpfte er sich in einer von hoher Genauigkeit geprägten Partie ein Remis. Mit nun 1,5 Punkten aus fünf Runden steht der Setzlistenletzte respektabel da.

Auch Jeppe Falkesgaard, bis dahin ohne Punktgewinn, meldete sich zurück. Ein Remis gegen Jasper Holtel am Vormittag und ein überzeugender Sieg am Nachmittag gegen Bahne Fuhrmann brachten ihm ebenfalls 1,5 Punkte ein. Gegen Fuhrmann baute er seinen Vorteil konsequent aus und verwertete ihn schlussendlich souverän.

 

 

 

Rückschlag für Korchynskyi

Mykola Korchynskiy

Hinter den eigenen Erwartungen bliexb hingegen Mykola Korchynskyi zurück. Das Remis am Morgen gegen Medhus war angesichts dessen starker Form durchaus akzeptabel. Die Niederlage am Nachmittag gegen Kopylov jedoch war ein deutlicher Rückschlag. Ob er die angestrebten 3,5 Punkte aus den verbleibenden vier Runden noch erreichen kann, wird sich bereits in Runde sechs zeigen – dort trifft er auf Vojtech Plat. In den folgenden Partien könnte ihm ein ELO-Vorsprung zwischen 60 und 200 Punkten in die Karten spielen.

Klare Sicht – auch sportlich?

Während sich der Nebel der vergangenen Tage lichtet und den Blick auf die Kieler Förde mit Leuchtturm, Laboe und Olympiahafen freigibt, bleibt die sportliche Perspektive noch leicht verschwommen. Ob sich am Abend auch die Konturen im Kampf um den Turniersieg weiter schärfen, wird sich zeigen. 

 



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