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Für die meisten Mannschaften ist die dritte Saison der DSOL nun zu Ende gegangen. Unsere beiden Teams feierten zum Abschluss der Saison jeweils Erfolge. Die erste Mannschaft konnte sich 3:1 gegen die Biebertaler Schachfreunde durchsetzen. Hervorzuheben ist Darians Sieg gegen einen 400 Ratingpunkte besseren Gegner. Die Saison endet für die Erste mit einen mittleren Tabellenplatz.

Ebenfalls 3:1 gewann die zweite Mannschaft gegen SC Ehrenberg. Der 4:0 Erfolg war drinnen. Aber dieses Mal hatten wir das Pech auf unserer Seite. Christian verlor wegen eines Mouse Slips seine Dame in guter Stellung. Hervorzuheben ist Yannicks Leistung mit starken 6 aus 6. Aber der Sieg in der letzten Runde machte auch Hoffnung auf das Viertelfinale. Die erhoffte Schützenhilfe aus Bremerhaven folgte, als unser Konkurrent um Platz 2, der SK Wewelsburg, gegen Bremerhaven mit 2,5:1,5 verlor. Das bedeutet Platz 2 in der Endabrechnung und das Viertelfinale gegen die SF Greiz.

Bereits eine Runde vor Schluss werden Levi Malinowsky (U12) und Alexander Bräutigam (U14) Landesmeister. Beide sind uneinholbar auf dem ersten Platz der LJEM. Weitere Doppelbauern haben die Chance weit oben zu landen. Morgen gibt es eine weitere Runde. Ein Bericht folgt in Kürze.

Am kommenden Wochenende steht in Berlin die dritte und vierte Runde der Schachbundesliga auf dem Programm. "Sicher ist, die Nordlichter werden Favoriten sein" schreibt Conrad Schormann in seiner Vorschau auf schachbundesliga.de. Vermutlich hat der Blick auf unsere Tabellenführung ihn zu dieser optimistischen Einschätzung verleitet. Ich erlaube mir die hohen Erwartungen an unsere 1.Mannschaft ein wenig zu bremsen, denn in der ersten Doppelrunde hatten wir mit Aachen und Düsseldorf das vermeintlich schwächste Reisepartnerduo zu Gast. Ein Schlachtenbummler hat schon seinen Besuch in Berlin angekündigt. Wer der Mannschaft allerdings vom heimischen PC aus die Daumen drücken will, kann das zum Beispiel hier tun.

Hier wieder ein Funfact: Gastgeber König Tegel bestreitet heuer seine achte Bundesligasaison und ist bisher jedes Mal abgestiegen. Während im Laufe der Jahre aber leider immer wieder Mannschaften aus finanziellen Gründen freiwillig aus der Bundesliga zurückgezogen haben, gab es in all den sieben Jahren, in denen Tegel im Oberhaus vertreten war, stets vier sportliche Absteiger und keine Entscheidungen am grünen Tisch.

Kaum sind unsere Bundesligaspieler GM Jonas Bjerre und GM Jesper Thybo Sondergaard nach der anstrengenden 11-rundigen Europameisterschaft wieder zuhause (in Kiels Partnerstadt Aarhus) angekommen, wartet schon das nächste Highlight auf sie. Wie auch Teamkollege IM Filip Boe Olsen, kämpfen sie in Svendborg um den Titel des dänischen Einzelmeisters. Wir drücken ganz besonders fest die Daumen, denn alle drei Doppelbauern sind zwar vielfache dänische Jugendmeister, aber noch keiner von ihnen eroberte den Meistertitel auch bei den Erwachsenen. In Dänemark ist man bezüglich des Turniermodus übrigens etwas unkomplizierter als in Deutschland. Jedes Jahr spielen einfach die neun ELO-stärksten Bewerber, sowie der Sieger der Vormeisterklasse des vergangenen Jahres, ein Rundenturnier mit zehn Teilnehmern. Hier ein Blick auf die diesjährige Startrangliste. An dieser Stelle geht noch einmal ein riesengroßes Dankeschön an Jonas. Im vergangenen Jahr verzichtete er auf die Teilnahme an der dänischen Meisterschaft, um unserem Bundesligateam beim Kampf um den Klassenerhalt zu helfen. Wer das Turnier live im Internet verfolgen möchte, kann das zum Beispiel hier tun.

Noch ein Funfact am Rande: Beim Blick auf die Statistiken der dänischen Meisterschaften ist mir die sensationelle Leistung der internationalen Meisterin Ingrid Larsen aufgefallen. Sie wurde insgesamt 17 mal dänische Frauenmeisterin. Davon das erste Mal im Jahr 1936 mit 26 Jahren und das letzte Mal im Jahr 1983 mit 74 Jahren.

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