Nach der stressigen Weihnachtszeit geht es für einige Schachspieler stressig weiter. So fahren dieses Jahr nicht nur einzelne von uns zu Opens sondern auch unsere Jugendbundesliga-Mannschaft nach Düsseldorf zur DVM.

Seit fast 3 Monaten wohne ich (Tom Behringer) nun in Göttingen (Niedersachsen) und studiere dort Soziologie und Philosophie. Mit dem Schach wollte ich aber natürlich nicht aufhören und spiele beim KSV Rochade Göttingen in der Jugendlandesliga Niedersachsen an Brett 1. Bis jetzt habe ich dort 2/3 gegen einen Gegnerschnitt von 1900 geholt und habe nun kurz vor Weihnachten mein erstes Open seit dem Umzug mitgespielt. Da ich mich aber dem SK Doppelbauer Kiel noch immer sehr verbunden fühle möchte ich hier einmal über meine neuen Erfahrungen bzgl. Schach berichten.

Einmal im Jahr ist es so weit und unsere Jugendlichen werde von der Stadt Kiel geehrt. Heute am 24.11. war es wieder so weit und insgesamt 18 unserer Spieler wurde in den Ratssaal des Kieler Rathauses geladen.

In den vergangenen 12 Monaten konnten wir drei hervorragende Mannschaftserfolge verzeichnen, welche geehrt wurden:

Wie die erste Herrenmannschaft in der Landesliga, führt auch die erste Jugendmannschaft die Tabelle in der Jugendbundesliga an. Wenn vier Erfolgsgaranten der Herren auch gleichzeitig zur Stammmannschaft der Jugendbundesliga gehört, dann ist das sicherlich auch nicht verwunderlich.

Nach dem 6:0 Auftaktsieg in Delmenhorst, war es an diesem Wochenende gegen Weiße Dame Hamburg zum Erfolg doch ein ganzes Stück Arbeit.

Am letzten Wochenende hatte die zweite Mannschaft TuRa Harksheide zu Gast. Beide Mannschaftskämpfe hoch gewonnen, die mit Abstand beste Aufstellung: Unsere Gäste waren die deutlichen Favoriten und sind auch der Favorit für den Aufstieg in die Landesliga. Also wäre eine Niederlage zu verschmerzen, das Ziel war, so gut wie möglich gegenzuhalten. Denn in der letzten Saison konnten wir tatsächlich zwei Manschaftspunkte gegen TuRa holen. Zugegebenermaßen waren unsere Gäste damals nur zu sechst, aber ein bisschen Hoffnung konnte man durchaus in den Kampf mitnehmen.